29. Juli 2019

Talent ersetzt Funktion

Neue Technologien, verändertes Konsumentenverhalten und zunehmende Informationsflut machen der Verkauf von Produkten und Dienstleistungen immer schwieriger. Yellow arbeitet darum mit einem Organisationsmodell, welches für jede Aufgabe ein spezifisches Team mit den notwendigen Talenten zusammenstellt.

Jede Aufgabe, die unsere Kunden mit unserer Unterstützung lösen wollen, unterscheidet sich von allen vorangehenden und allen nachfolgenden grundsätzlich. Kaum je sind die Umfeldfaktoren gleich. Zum Beipiel der Reifegrad des Produkts oder der Dienstleistung, die Situation respektive die Erwartungen der Zielgruppe oder immer häufiger die kulturellen Rahmenbedingungen verändern die Ausgangssituation fundamental.

Die Vielfalt an Möglichkeiten der Kommunikation, das stets wachsende Spektrum an zur Verfügung stehenden Technologien und die ändernden Themen der Aufgaben verlangen auf Seiten der Agenturen immer mehr Spezialwissen und damit eine Fülle unterschiedlicher Talente. Die bisher gängige Organisation, bei der immer das gleiche Team für ein Mandat zuständig war, weist bei der heutigen Komplexität der Kanäle sowie der Fülle an Techniken und Fragestellungen beachtliche Nachteile auf. Die Wahrscheinlichkeit, im zuständigen Team nicht die notwendigen Talente vertreten zu haben, die zur Entwickung der wirkungsvollsten Lösung benötigt würden, ist sehr hoch.

Yellow's Organisation ermöglicht, immer die geeignetsten Talente mit der Lösung einer spezifischen Kundenaufgabe zu betreuen.

Ein Wagnis, das Yellow von Beginn weg ausräumen wollte. Denn das Unternehmen sieht seinen Zweck darin, seine Kunden dabei zu unterstützen, erfolgreich zu werden oder es zu bleiben. Was in der Konsequenz bedeutet, immer die geeignetsten Talente mit der Lösung einer spezifischen Kundenaufgabe zu betreuen. Um dies zu ermöglichen, ist Yellow's Organisation flexibel – oder wie heute in der Organisationslehre häufig bezeichnet: agil.

Die Grundlage dafür legt eine auf Talente respektive Rollen basierende Organsiationsstruktur. Der ursprüngliche Beraterjob wurde entsprechend der benötigten Talente unterteilt in Planer, Moderator, Schatzmeister oder Ambassador und aus den «Kreativen» entstanden Rollen wie Konzepter, Gestalter, Veredler und Schreiber. Ergänzend dazu kommen die Hüte für Stratege, Realisator, Digitzepter und Onliner. Da die Routine der ärgste Feind echter Kreativität ist und nur durch andauerndes Reflektieren wirklich ausgereifte Lösungen entstehen, gibt es in der Organsiation von Yellow den Advocatus Diaboli. Wer immer die Rolle besetzt, macht sich zwar nicht zum Freund seiner Kolleginnen und Kollegen, motiviert sie jedoch zur Bestleistung. Eine Rolle, die eine hohes Mass an Feedback-Kompetenz und Hartnäckigkeit erfordert.

Je nach Aufgabe des Kunden, benötigtem Vorwissen, individuellem Talent und persönlichem Interesse schlüpfen die Mitarbeitenden bei Yellow in unterschiedliche Rollen. Definiert wird das Team immer zum Zeitpunkt, wenn die Aufgabenstellung einwandfrei geklärt und der Lösungungsweg in groben Zügen bekannt ist. Kontakt mit dem Kunden hat vom ersten bis zum letzten Moment die Ambassadorin oder der Ambassador. In diese Rolle schlüpft das Teammitglied mit den idealsten Voraussetzungen, welche in diesem Fall zum Beispiel darin bestehen, wer den besten Draht zum Kunden hat oder über die profundesten Branchenkenntnisse verfügt. Innerhalb der Agentur hält der Moderator die Fäden im Team zusammen. In enger Abstimmung – nicht selten auch in Personalunion – mit Planer und Ambassador liegt es am Moderator, sach- und zeitdienlich Plattformen zu schaffen, die dem Austausch, der Diskussion oder der Abstimmung im Projekt dienen.

Yellow ist der Überzeugung, eine Lösung wird umso ausgereifter und zweckmässiger, je mehr unterschiedlich denkender Köpfe den Sachverhalt diskutieren.

Die Verantwortung im Projekt liegt beim gesamten Team, weshalb auch alle Mitglieder einander gleichgestellt sind. Art der Kommunikation und Organisation der Aufgaben liegt ebenso in der Macht des Teams und wird jeweils beim Start eines Projekts gemeisam vereinbart. In jeder Phase des Vorhabens wird jede Meinung respektiert und jeder Input wertgeschätzt. Denn Yellow ist der Überzeugung, eine Lösung wird umso ausgereifter und zweckmässiger, je mehr unterschiedlich denkende Köpfe den Sachverhalt diskutieren. Sind Entscheidungen nur schwer zu treffen, gehört das letzte Wort demjenigen Teammitglied, das aufgrund seiner Rolle respektive seines Talentes, in der Sache am kompetentesten ist.

Das Organisationsmodell von Yellow ist jung. Und wie alles, was unbekannt ist und alte, eingespielte Mechanismen ersetzt, noch etwas fragil und wackelig. An seiner Notwendigkeit und seiner Wirksamkeit hingegen besteht kein Zweifel. Wer für seine Kunden in der immer komplexer werdenden Welt von Marketing und Kommunikation Lösungen entwickeln will, die beim Empfänger Nutzen stiften und damit den Auftraggeber kurz- und langfristig erfolgreich machen, muss neue Wege gehen. So wie dies Yellow mit seiner Organisationsform tut.

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